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Mein eigener somatischer Prozess zum Thema Angst vor Struktur und Entscheidungen

Autorenbild: Janine Grawe
Janine Grawe
28. Mai
2 Min. Lesezeit

Hello ihr Lieben,


heute teile ich einen somatischen Prozess mit euch, der selber gerade bei mir präsent war und der mir wieder gezeigt hat, wie cool es einfach ist, seine eigenen Nervensystemzustände zu kennen und dann verkörpert mit ihnen zu „arbeiten“ 😍


Der Prozess wurde angestoßen, als ich einer Business Membership deutliche Impulse bekam, die mich zu klaren Entscheidungen und mehr Struktur eingeluden, anstatt die Entscheidungen so ein bisschen in der Luft hängen zu lassen.


Das war so spannend!


Ich konnte richtig beobachten, wie dadurch mein Nervensystem sympathisch aktiviert wurde: schnellere Atmung, angespannte Beine und Arme und ein innerer Fight&Flight Impuls. 🏃🏼‍♀️🐅


Das war zwar ziemlich subtil und von außen wäre es vermutlich niemandem aufgefallen, aber ich selbst bin ja mittlerweile Sommelière für meinen eigenen Körpergefühle und kann sie gut lesen. 🫰


Ich nahm also war, dass mein Körper da eine gewisse Angst- bzw. Stressreaktion zum Thema Struktur/Entscheidungen zeigte.


Anstatt zu versuchen mir nur kognitiv einzureden „dass Struktur sicher ist“, wie ich es früher gemacht hätte, habe ich den Gefühlen in mir Raum gegeben.


Ich habe gespürt was da war und intuitiv ein inneres Bild aufsteigen lassen. Dieses Bild zeigte eine Art Flussbett in dem Wasser floss.

(Das ist btw meine Lieblingsmetapher für Yang&Yin sowie Struktur&Flow.) 🏞️


Ich konnte dann im somatischen Prozess die Aktivierungsenergie meines Körpers in dieses Bild fließen lassen und das Flussbett somit stärken. Dadurch entstand mehr und mehr Stabilität für die flowige Energie, sodass diese nicht ohne Rahmen verpuffen muss (sprich: Wasser im Flussbett hat einfach eine effektivere Richtung).


Indem ich diesem Prozess intuitiv nachging, konnte mein Körper sich entspannen und dadurch regulieren. Und in mir stellte sich ein immer größer werdendes Gefühl von Halt und so etwas wie ein inneres Ahnlehnen ein. 🫂


Was da passiert war?


Mein Körper hat im Prozess gelernt, dass Struktur sicher ist und dass ich Stressreaktionen durch fühlen und anerkennen FÜR mich nutzen und kanalisieren kann.


Direkt nach dem Prozess war das Ausgangs-Thema der Entscheidungen übrigens überhaupt kein Thema mehr, sondern es hat sich komplett natürlich angefühlt sie zu treffen.


Cool, was 30 Minuten für einen Unterschied machen können oder?


Diesen Prozess kann ich jetzt für mich übrigens immer wiederholen, bis sich das Oberthema Struktur Schritt für Schritt liebevoll integrieren kann.


Dies war nur eins von vielen Beispielen, wie einen somatischer Prozess ablaufen kann.


Aber er zeigt gut: wenn wir mit dem Körper arbeiten braucht es kein Zerdenken oder forciertes Abeiten mit Glaubenssätzen. Allein das Fühlen oder innere Bilder können schon einen Unterschied machen, der sich dann auch im Außen zeigt.


Wie war es für dich diesen Prozess mitzulesen? Hast du Fragen oder hat er etwas in dir angestoßen?


Dann schreib mir das super gern in einer Nachricht!


Und wenn du lernen möchtest, wie du selbst sicher durch solche somatischen Prozesse gehen kannst, dann schau doch mal bei meinen 1:1 Angeboten vorbei. Oder du buchst dir direkt ein Kennenlerngespräch, in dem wir alles gemeinsam besprechen können.


Ich freu mich auf dich!


Ganz liebe Grüße


Janine


Frau geht entspannt auf einer Brücke über einem Teich von der Kamera weg in der Umgebung von idyllischer Natur

 
 
 

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